Marmalehre

Die Marmas

Yoga steht in enger Beziehung zur traditionellen indischen Medizin, dem Ayurveda. Aus ayurvedischer Sicht versteht man unter Gesundheit eine Ausgewogenheit auf körperlicher, psychischer sozialer und kultureller Ebene. Sowohl in Yoga als auch in Ayurveda spielen die 107 Marmas - Vitalstellen im Körper - eine zentrale Rolle.

Marmas

Für das systematische Erlernen der Yoga-Haltungen (asanas) dienen die Marmas als Orientierungs- und Konzentrationsorte, wodurch die Übungen transparent und effektiv werden. Über ausgewählte, konkret beobachtbare Marma-Orte erzeugen wir lokale Effekte. Gelingt es diese zu aktivieren, werden weitreichende Aufgaben, zum Beispiel entlang der Muskelschlingen, durch den ganzen Körper erzeugt.

Über die Marmas lernen wir auch, an welchen Stellen unsere Kraft steckt, wo wir Dynamik und Stabilität finden und an welchen Orten uns der Körper Sanftheit und Ruhe anbietet. Marmas sind Stellen an denen Körperbewusstsein und psychosomatische Vorgänge besonders deutlich erkennnbar sind.

Die Funktionsfähigkeit der Marmas als Organisationsstellen für lebenswichtige Funktionen soll durch Yoga erhalten und regeneriert werden, um ein volles Leben und Erlernen zu ermöglichen.

In unseren Kursen werden die Marmas systematisch kennengelernt und ins Üben miteinbezogen. Wir können lernen, die Sprache unseres Körpers zu verstehen, Störungen zu erkennen und das eigene Wohlbefinden zu fördern.

Yoga auf der Grundlage der ayurvedischen Marmalehre ist als Gesundheitsprävention zu verstehen und dient der Verbesserung und Erhaltung unserer Lebensqualität.


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